14. Januar 2016
von admina
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Das war der Neujahrsputz 2016

Endlich…Endlich…Endlich…..

Seit 9 Tagen lag der Neujahresmüll auf den Elbwiesen. Fast jeden Tag daran vorbei zu gehen, ohne ihn aufzuheben, war unglaublich schwer. Ganz haben wir das auch nicht geschafft.
Aber dann kam der große Tag. Daß er so groß werden würde, hatte ich gar nicht erwartet. Stiefel angezogen, Hund geschnappt, gesponsorte Kekse von der Bäckerei Walther geholt, und auf zur Elbe.
An der Flutmauer verteilte Gerald schon Mülltüten, Greifer und Handschuhe, und Helfer kamen herbei. Die Bekannten begrüßt und neue Menschen kennengelernt. Und es wurden immer mehr…

30 waren es, als wir anfingen. Am Eselsnest fanden sich nochmal 30 ein und sorgten für ein sauberes Elbe-Revier. Die gesamte Strecke vom Eselnest über die Molenbrücke, einschließlich der Uferbank darunter, bis fast zum Kran in Übigau wurde fein säuberlich von Silvestermüll und Unrat befreit.

Der “Keksjunge” Herr Klemm vom Ortsamt Pieschen, zuständig für Ordnung und Sicherheit im Stadtteil, und sein Chef Herr Wintrich strahlten, vom Eifer der Helfer sichtlich erfreut. Freundliche und fröhliche Gesichter gab es auch von Zuschauern; vielleicht machen die ja das nächste Jahr auch mit?!

Schon diesmal nicht lumpen ließen sich jedenfalls 12 Flüchtlinge aus der Notunterkunft in der Turnhalle Thäterstraße. Ausgestattet mit den roten Plastiksäcken und stabilen Arbeitshandschuhen von der Stadtreinigung, drehten sie zusammen mit uns zuerst eine Runde durch Übigau, denn dort lag auf den Straßen noch viel Müll von der Silvester-Knallerei. Schnell waren die ersten Säcke gefüllt, und wir mußten für Nachschub sorgen. So arbeiteten wir uns fröhlich und eifrig zu den Elbwiesen vor, wo wir auf die anderen Elbe-Putzer trafen und die reichlichgefüllten Säcke auf einem stattlichen Haufen zusammentrugen.

Die Lindenschänke belohnte alle Sammler mit einer Bratwurst, doch sie war auch schnell bereit, die muslimischen Helfer mit einer heißen Tomatensuppe zu erfreuen. Ganz nebenbei entstanden neue Begegnungen zwischen bislang einander Fremden. Den Mitarbeitern der Lindenschänke dafür ein besonderes Dankeschön!

Fazit:
Jede Werbung hat etwas gebracht, ob nun Plakate, Internet, Zeitung oder persönliche Gespräche.
Wir ziehen den Hut vor den vielen engangierten und tollen Menschen aus Pieschen, ob nun alteingesessen oder neu angekommen.
Herzlichen Dank an alle Helfer, Organisatoren und Unterstützer!

Heidi Franzke & Heike Brauer (drachenkind-fotografie)

11. Januar 2016
von admina
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Medienecho zum Neujahrsputz 2016

Vielen Dank an die vielen, vielen Helfer!
Es sah wunderbar aus, wie das Panorama des Pieschener Elbufers mit kleinen Männlein und großen roten Säcken übersät war..
Die Elbe und ihre Ufer atmeten sichtlich auf.

Zum Nachlesen:

Menschen in Dresden, 9. Januar 2016

MDR Sachsenspiegel kompakt, 10. Januar 2016, 01:35 Uhr

(Video, Bericht zum Neujahrsputz ab 00:24 bis 00:43)

Dresdner Neueste Nachrichten, 9. Januar 2016
(mit Bildergalerie)

Dresdner Morgenpost, 9. Januar 2016

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Foto: Ove Landgraf für die Morgenpost

1. Dezember 2015
von admina
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Neujahrsputz 2016

plakat
Zum Herunterladen: Plakat (A4) und Handzettel zur Wette

NEUHJAHRSPUTZ AUF DEN ELBWIESEN
AUSGABE 2016

Das neue Jahr beginnen mit einer doppelt guten Tat!

Unsere Elbwiesen säubern

Jedes Jahr wieder. Die Silvesternacht ist toll, aber
der Tag danach… Die Elbwiesen und die Fußwege
sind übersät. Mit Flaschen, Scherben, verkohltem
Plastik, Verpackungsresten. Tonnenweise.
Wir sagen: Das wollen wir nicht. Wir
packen an. Die Stadtreinigung versorgt uns mit
Greifern, Säcken, Besen, Handschuhen und transportiert
den gesammelten Müll ab.
Damit wir unsere Elbwiesen wieder genießen
können!
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Menschen helfen

Niemand will Flüchtling sein. Deshalb ist die beste
Hilfe für Flüchtlinge eine, die den Menschen dabei
hilft, trotz Kriegen und Krisen in ihrer Heimat
bleiben zu können.
Zum Beispiel in Kobane. Die Stadt wurde im
Herbst 2014 von IS-Milizen angegriffen. Der Angriff
scheiterte schließlich, aber die Stadt ist weitgehend
zerstört. Viele Menschen wollen trotzdem blieben!
Sie sind bei kurdischen Landsleuten auf der türkischen
Seite untergekommen und suchen nun nach
Möglichkeiten, sich in Kobane wieder eine Heimat
und eine Existenz aufzubauen. Dabei unterstützen
wir sie.
Ganz wichtig ist die Gesundheitsversorgung.
Kobane braucht einen Rettungswagen! Damit können
Kranke zu der provisorischen Klinik oder auch
in Krankenhäuser auf der türkischen Seite gebracht
werden. Auch Verwundete gibt es immer wieder;
die Front ist nicht weit, und in Kobane selbst lauern
noch Tausende von Minen.
rettungswagen
Je nach Ausstattung kostet ein gebrauchter
Rettungswagen 10.000-20.000 Euro. Wir werden
das Fahrzeug selbst überführen und persönlich den
Ärzten in Kobane übergeben.
Deshalb sammeln wir Müll – und schließen zugleich
eine Wette ab! Und zwar mit Unternehmen in
Pieschen. Nach dem Motto: „Wir sammeln –
Sie spenden!“
Je mehr Säcke wir mit Unrat füllen,
desto mehr öffnen die Unternehmen ihre
Geldbeutel.

So helfen alle mit.

  • Kommt zum Neujahrsputz auf den Elbwiesen!
  • Schließt Eure eigene Wette ab! Sprecht den Bäcker an der Ecke an, oder die Eltern, oder Euren Chef…

Spendenkonto: Pro Pieschen e.V.
Kennwort „Rettungswagen“
IBAN DE20 8505 0300 3120 1792 47
BIC OSDDDE81XXX

Eine Aktion des Stadtteils Pieschen:  Pro Pieschen e.V., Deutsch-Kurdische-Begegnungen e.V., Ortsamt Pieschen, Ballhaus Watzke, Zum Landstreicher, Lindenschänke, Bäckerei Walther, Stadtreinigung Dresden GmbH, Drachenkind Fotografie

Plakat zum Herunterladen und Verteilen: A4, PDF (1,7 MB)

Handzettel zur Wette: A4, PDF (1,6 MB)
Variante: Man kann auch pro Sack spenden…
Oder einfach spenden…

28. März 2015
von admina
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Willkommen!

Diese Webseite ist unserem Lebensraum Elbe, speziell hier in Dresden gewidmet. Seit Jahrtausenden leben die Menschen hier von und mit der Elbe. Leider scheint in den letzen Jahren die Erfurcht vor der Schönheit und Einzigartigkeit dieses Wunders mitten durch unsere Stadt verloren gegangen. Müll, Glasflaschen, Plastiktüten und – flaschen liegen auf den Wiesen und schwimmen im Fluss. Eine immense Bedrohung, nicht nur der Schönheit unseres Elbraumes. Auch unsere Meere leiden unter der Verschmutzung durch den Menschen. Tausende Quadratkilometer Meer sind betroffen, jedes Jahr sterben hunderttausende von Meerestieren. Verhungern, ersticken, verbluten….Es ist auch unser Müll, der dort schwimmt. Wir wollen den Kampf aufnehmen, den Kampf gegen die Vermüllung der Meere, hier vor Ort. Wir sammeln den Müll an der Elbe auf, setzen uns für ein Ende des Verpackungswahnes ein, organisieren MüllsammelEvents und Aufklärungsveranstaltungen bei Stadtteilfesten und hoffen mit eurerer Hilfe die Herzen und Köpfe unserer Mitbewohner zu erreichen. Wenn du Lust hast unseren Weg zu teilen, dann schreib uns: post@wir-lieben-elbe.de.

Wir sind spontan, liebenswert, offen und WIR LIEBEN ELBE…

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